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SCHEDULE++

Feinplanung, Scheduling, MES, Leitstand


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APS Technologie, SAP ERP Integration und Simulation

Integrationstechnologie

SCHEDULE++ kann als Add-on zu den Modulen PP-PI und PP des SAP ERP Systems eingesetzt werden. Alle für die Feinplanung erforderlichen Daten werden aus dem SAP ERP System geladen. Geänderte Planungsdaten werden automatisch oder auf Nutzeranforderung in SAP ERP zurückgeschrieben. SCHEDULE++ hat in diesem Falle keine eigene Datenbank. SCHEDULE++ ist auch als eigenständiges System ohne SAP ERP einsetzbar. In dieser Version wird das erforderliche Produktionsmodell in einer ORACLE Datenbank gespeichert. SCHEDULE++ verfügt über Schnittstellen zu gängigen PPS- und Prozesssteuerungssystemen. Anbindungen existieren an die Systeme IBM Mapics, ORDAT FOSS, POMS, Siemens BatchX, BASF-IMM, Hoechst AVIL, Hoechst ADIT und andere.

Integrationstechnologie

 

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In SCHEDULE++ können simulative Veränderungen an der Kopie des Produktionsmodells vorgenommen werden. Diese erfolgen nur im Add-on und nicht im führenden SAP ERP System. Ihre Auswirkungen wie Tanküberläufe oder Verletzungen technologischer Randbedingungen werden sofort erkannt. War die simulative Veränderung erfolgreich, kann sie automatisch in das SAP ERP System eingepflegt werden. Die Bedienung des führenden Systems wird vereinfacht und dessen Funktionalität verbessert. SCHEDULE++ kann auf den Datenbeständen verschiedener Systeme operieren und diese nach definierbaren Kriterien zusammenführen. Durch das Planen auf einer gemeinsamen Datenbasis von Systemen verschiedener Produktionsstufen beherrscht der Planer die logistische Kette auch komplexer Produktionsszenarien mit allen notwendigen Parametern und Szenario Analysen. SCHEDULE++ bietet dem zentralen Planer ein einheitliches Planungsumfeld und schreibt seine Änderungen synchron in die unterschiedlichen Systeme zurück.

Simulierte und öffentliche Daten

Datenobjekte, welche von SAP ERP in das SAP Add-on geladen wurden, sind in beiden Systemen sichtbar. Daten, die in einem der Systeme verändert werden, müssen in das jeweilig andere System übertragen werden, um beide Systeme konsistent zu halten. Diese Art von Daten wird öffentlich genannt. Öffentliche Daten können von allen Nutzern des Mehrplatzsystems gleichermaßen gesehen und bearbeitet werden. Die Zusatzfunktionalität simulierte Daten stellt weitere Datentypen bereit, die anderen Nutzungsregeln unterliegen. Simulierte Daten stehen nur einem Nutzer des Mehrplatzsystems zur Verfügung (typischerweise, aber nicht ausschließlich, dem Erzeuger der Daten). Simulierte Daten werden weder an SAP ERP noch an andere Nutzer des Mehrplatzsystems übertragen. Als Ergebnis können simulierte Daten sehr viel schneller als öffentliche Daten in SCHEDULE++ bearbeitet werden. Der Nutzer kann entscheiden, ob und wann er simulierte Daten öffentlich machen möchte.

Simulierte und öffentliche Daten

Geplante Prozessaufträge / Fertigungsaufträge (GPO)

Prozessaufträge verfügen im Gegensatz zu Planaufträgen über ausreichende Information zur technologischen Zulässigkeit des geplanten Produktionsprozesses. Damit besteht für Planungszwecke die Notwendigkeit, Planaufträge so zeitig wie möglich in Prozessaufträge zu konvertieren. Änderungen des Produktionsplanes haben damit an Prozess- und nicht mehr an Planaufträgen zu erfolgen. Prozessaufträge sind mächtige Datenobjekte in SAP ERP. Anlegen und Ändern von Prozessaufträgen sind zeitaufwendige Operationen in SAP ERP. Die in diesem Modul bereitgestellten geplanten Prozessaufträge ermöglichen es dem Nutzer des SAP Add-on, die genannten Nachteile zu umgehen. Geplante Prozessaufträge sind echte Prozessaufträge nur im SAP Add-on, wo deren technologische Zulässigkeit geprüft und gewährleistet werden kann. Geplante Prozessaufträge werden in SAP ERP als fixierte Planaufträge gespeichert. Änderungen von Planaufträgen erfordern keine größeren Systemressourcen in SAP ERP. Einige Zusatzinformationen eines geplanten Prozessauftrags werden in speziellen SAP ERP Tabellen abgelegt, die durch das SAP Add-on kontrolliert werden. Die Nutzung geplanter Prozessaufträge wird Planern empfohlen.

GPO

Wahlweise Berücksichtigung von Restriktionen

Ein weiteres Mittel zur Simulation ist die fallweise Beachtung von sogenannten Constraints. Hier ist es möglich, beim Einlasten von Prozessaufträgen zu entscheiden, ob Beschränkungen als harte (unverletzliche) oder weiche Constraints (solche, die verletzt werden dürfen, wobei auf die Verletzung jedoch hingewiesen werden muss) behandelt werden sollen. Diese Wahlmöglichkeit besteht in SCHEDULE++ sowohl bei der manuellen Planung als auch bei der Verwendung von automatischen Einlastalgorithmen. Dadurch können technologisch zulässige Pläne mit unzulässigen Plänen zu Zeiten einer Kapazitätsüberschreitung verglichen werden. Besonders interessant ist die Möglichkeit, Constraints nur für einen bestimmten Zeitraum als hart zu definieren. So kann man z.B. für den Zeitraum der Wiederbestellzeit eines Materials verhindern, dass die Materialverfügbarkeit verletzt wird. Für die Zeit nach Ende der Wiederbestellzeit kann man zulassen, dass der Materialbestand temporär unterschritten wird, da ausreichend Zeit vorhanden ist, das fehlende Material zu bestellen.

Wahlweise Berücksichtigung von Restriktionen
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